KSV Berghausen – ASV Daxlanden 28:10

Am 27.09 kam es auf dem Hopfenberg zu einem, wieder einmal lang ersehnten Derby. Voller Energie geladen wollten es alle dem Publikum zeigen, warum sich der KSV zu recht an zweiter Stelle der Tabelle hält.

57 kg FR Nicolai Huber – Daniel Angelov 0:4 (0:15 TÜ)
Nicolai kam schwer in den Kampf rein und musste einige schnelle Aktionen von Angelov einstecken, trotzdem gab er sich trotz des enormen Gewichts- und Kräfteunterschiedes nicht kampflos geschlagen. Nicolai versuchte zwei technische Konter, die Angelov aber vorraus sah und diese Gelegenheit nutze um Nicolai zu drehen und sich so den Sieg zu holen.

130 kg GR Konstantin Schulz – Mohammed Karimdoust 4:0 (16:0 TÜ)
Kostya beherrschte von Anfang bis Ende seinen Gegner. Durch schnelle Bewegungen und geschicktes Abreißen sicherste Kostya sich immer wieder 2er Wertungen und brachte seinen Gegner sogar in die Situation um selbst werfen zu können. Durch das passive Erscheinen wurde Karimdoust in die Bodenlage geschickt und wehrte die Rolle von Kostya schlecht ab. Zu Ende des Kampfes holte Kostya sicher seine Wertungen und somit die ersten 4 Punkte für den KSV.

61 kg GR Norbert Kollar – Richard Pufe 4:0 (15:0 TÜ)
Kolbi sah die Gelegenheit sich direkt an Kostya anzuschließen und schnelle 4 Punkte für den KSV zu holen. Norbert machte selbst sein Ding, bewegte Pufe viel und holte sich schließlich die Kopfklammer in welcher er Pufe auf den Boden holte. Am Boden kippte Kolbi Pufe immer wieder an und gewann somit technisch überhöht.

98 kg FR Robin Banghard – Kevin Kusminski 4:0 (12:0 SS)
Robin im Freistil zu sehen ist, selbst für uns noch ein komischer Anblick, aber ein komischer Anblick der sich bezahlt macht. In den ersten 20 Sekunden sah die komplette Halle wie ein wunderschöner Beinausheber seites Robin passiert ist und somit schon den Kampfwillen von Kusminski ein wenig angriff. Nach einem weiteren Beinangriff und einer Rolle, konnte Robin schließlich Kusminski Schultern.

66 kg FR Julius Mäkio – Abdul Alnajar 0:2 (10:14 PS)
Julius hatte mit Alnajar noch eine Rechnung offen die aus der Pokalrunde beglichen werden musste. Zu Beginn des Kampfes sah es aus, als ob Julius sich nicht zu helfen wisse, da Alnajar klare schnelle und zielgerichtete Angriffe setzte. Nach einem herben Rückstände von 10 Punkte zur Pause, zeigte Julius seinen wahren Ringerwillen und drehte mal so richtig auf. Der konditionellen Unterschied beider Ringer war enorm, Julius bewegte Alnajar permanent und sprang ans Bein, Alnajar konnte sich meist durch seine höhere Kraft retten. Gegen Ende des Kampfes war aber bei beiden die Luft raus und Alnajar gewann mit 4 technischen Punkten mehr.

86 kg GR Stiven Brandy Schäfer 4:0 OG
Brandy schüchterte durch seine bloße Existenz, durch sein Auftreten und die Tatsache gegen seinen Rivalen aus Reilingen gewonnen zu haben die Daxlandener so ein, dass diese sich nicht einmal trauten ihm einen Gegner zu stellen.

71 kg GR Lukas Becker – Markus Dumler 0:4 (0:17 SS)
Lukas alias unser „Waschbär“ feierte sein Debüt für die erste Mannschaft von KSV. Durch seine wenige Kampferfahrung die er bei den Männern gemacht hat, war er leicht aufgeregt und wusste nicht wirklich was er gegen den jahrelangen Ringer Dumler machen soll. Dumler erkannte mehrere Situationen, wo Lukas zu aufrecht stand, tauchte an die Hüfte an und warf Lukas drei mal. Nach dem letzten Wurf hielt er Lukas in der gefährlichen Lage und schulterte diesen.

80 kg FR Bastian Dohm – Esmail Hajibabaei 4:0 (3:13 AS)
Basti kannte seinen Gegner nicht und ließ es so erstmal die erste Runde ruhig angehen. Hajibabaei drehte von der ersten Sekunde an auf und griff schnell und gezielt Bastis Beine an. In der letzten Minute vor der Pause brach Hajibabaei zusammen und musste verletzungsbedingt aufgeben.

75 kg FR Steven Roor – Nino Jakob Giuditta 4:0 (2:0 SS)
Steven kannte seinen Gegner ebenfalls nicht und ließ es ruhig angehen, nach ein paar Antäuschversuchen sprang Giuditta Steven ans Bein, dieser konterte ihn aber durch einen Halbnelson aus und schultere ihn nach 1:04 Minuten.

75 kg GR Marco Junge – Maximilian Hagen Dorsner 4:0 (15:0 TÜ)
Ich selbst, machte mir keinen Stress und machte mir bewusst das mein Gegner einiges schwerer ist als ich, was bedeutete ich muss schnell mit ihm Ringen. Ich beherrschte von der ersten Aktion an Dorsner und zog ihn mehrmals auf, führte ihn in der Armklammer und machte so langsam aber stetig meine Punkte. Nach der ersten Passivität wollte ich Dorsner ausheben, konnte ihn aber nur drehen. In der zweiten Runde führte ich meine Strategie weiter fort und sicherte mir auch die zweite Bodenlage, wo mein Ausheber funktionierte und ich technisch überhöht gewann.

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